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FAQ kommunale Wärmeplanung

Stand: 15. Mai 2025

Das Wärmeplanungsgesetz (WPG), das am 1. Januar 2024 in Kraft getreten ist, bildet die gesetzliche Grundlage für eine flächendeckende und verbindliche kommunale Wärmeplanung in Deutschland.

Der kommunale Wärmeplan der Stadt Halle (Saale) dient als strategische Orientierung für die künftige Wärmeversorgung. Er beschreibt Maßnahmen und Szenarien, die zu einer treibhausgasneutralen Wärmeversorgung bis 2045 beitragen sollen. Der Plan enthält eine Wärmebedarfskarte für jedes Gebäude, die die aktuelle Versorgungssituation darstellt. Er stellt die bestehende Wärmeversorgung dar und zeigt für einzelne Gebiete mögliche Wärmeversorgungsoptionen. Die Einordnung basiert auf den im Wärmeplan verwendeten Daten und Szenarien. Sie ist keine verbindliche wirtschaftliche oder technische Empfehlung für ein einzelnes Gebäude. Ob Fernwärme, eine Wärmepumpe oder eine andere Lösung geeignet ist, hängt von den individuellen Eigenschaften des Gebäudes und den verfügbaren Anschlussmöglichkeiten ab.

Das Wärmeplanungsgesetz (WPG) können Sie auf der Website des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen als PDF herunterladen.

Kommunaler Wärmeplan der Stadt Halle (Saale)

Auf der Internetseite der Stadt Halle (Saale) erhalten Sie alle Informationen zur kommunalen Wärmeplanung der Stadt. Des Weiteren können Sie sich dort den Kommunalen Wärmeplan als PDF herunterladen.

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Information zur Wärmewende in Halle (Saale)

Die Stadt Halle (Saale) bezieht derzeit den Großteil ihrer Wärme aus fossilen Energieträgern wie Erdgas. Um eine treibhausgasneutrale Versorgung sicherzustellen, müssen Heizungssysteme und Versorgungsleitungen umfassend angepasst werden. Der Plan bietet eine langfristige und integrierte Strategie, um diese Herausforderung zu bewältigen.

Die Erstellung des kommunalen Wärmeplans im Entwurf erfolgte bis Ende 2024. Nach einer Phase der Bürgerbeteiligung wird er spätestens Mitte 2026 vom Stadtrat verabschiedet.

Der Plan bietet Orientierung für Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer zur Umstellung ihrer Heizungssysteme. Gleichzeitig schafft er Planungssicherheit für alle Akteure der Wärmewende.

Jede Stadt ist anders: Deswegen entwickelt jede Stadt einen eigenen Wärmeplan, der zu ihren Energiequellen, Infrastrukturen und ihrem Verbrauch passt – so auch die Stadt Halle (Saale). Der Wärmeplan wird also individuell auf die lokalen Möglichkeiten und Bedingungen zugeschnitten.

Für Gebäude in günstiger Lage zum Fernwärmenetz und mit einem hohen Wärmebedarf kann die hallesche Fernwärme eine Option zur Wärmeversorgung sein. Für Gebäude in größerer Entfernung zum Fernwärmenetz und mit niedrigerem Wärmebedarf sowie für Ein- und Zweifamilienhäuser wird könnten Technologien wie Wärmepumpen eingesetzt werden.