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Fahren mit Strom

Sie sind Kundin oder Kunde der EVH und interessieren sich für umweltschonendes Autofahren? Dann denken Sie doch einmal über ein Auto mit Elektroantrieb nach. Zu teuer, meinen Sie? Das muss nicht sein. Wir helfen Ihnen beim sparen. 

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Voraussetzung für den Abschluss eines Liefervertrages für eines der beiden Produkte ist die Installation eines Zweitarifzählers.

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Ladesäulenerneuerung und Systemumstellung

Aufgrund einer Systemumstellung laden Sie Ihr Fahrzeug an unseren Elektrotankstellen im Stadtgebiet Halle bis zum 31.12.2021 kostenfrei.

Lohnt sich der Umstieg auf ein Auto mit alternativen Antrieb (CNG- oder Elektroauto)?

Eine pauschale Aussage, ob sich ein Neukauf unter Berücksichtigung der Prämie rechnet, gibt es nicht.

Grundsätzlich gilt jedoch, dass die Zukunftsprämien den Umstieg auf CNG- und Elektroautos finanziell erleichtern. Gerade im Vergleich zwischen Diesel und CNG reduziert sich der Preisunterschied laut Liste je nach Modell auf bis zu wenige Hundert Euro. Und das Beispiel des VW e-Golf verdeutlicht, dass rund ein Drittel des Kaufpreises über die gewährten Prämien finanzierbar ist.

In jedem Fall profitiert die Umwelt, denn ein CNG-Fahrzeug emittiert 96 Prozent weniger Stickoxid und 99 Prozent weniger Feinstaub als ein Dieselfahrzeug. Und mit einem E-Auto ist man lokal emissionsfrei auf den Straßen unterwegs.

Quelle: BDEW Mitteldeutschland

Staatliche Förderungen für Elektromobilität

Der Kauf von Elektrofahrzeugen sowie die Investition in die Ladeinfrastruktur werden vom Staat finanziell unterstützt. So können Sie beim Umstieg auf Elektromobilität durch verschiedene Förderungen und finanzielle Vorteile bares Geld sparen. Berechtigt sind Privatpersonen, aber auch Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Förderungen im Überblick.

Förderung beim Fahrzeugkauf

Wer sich jetzt für den Kauf eines Elektro-Fahrzeugs entscheidet, erhält die sogenannte Umwelt- bzw. Innovationsprämie von bis zu 9.000 Euro für einen Neuwagen. Die Höhe der Förderung ist abhängig vom Nettolistenpreis und ob es sich um ein rein elektrisch betriebenes Fahrzeug oder einen Plug-In-Hybriden handelt. Auch Leasing-Fahrzeuge werden bezuschusst. Grundvoraussetzung ist: Das Fahrzeugmodell muss sich auf der „Liste förderfähiger Fahrzeuge“ des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) befinden, diese ist hier abrufbar.

Prämien für E-Autos
E-Autos mit einem Nettolistenpreis bis 40.000 Euro erhalten einen staatlichen Zuschuss von 6.000 Euro, dazu kommt der Herstelleranteil von 3.000 Euro – die Förderung beträgt also insgesamt 9.000 Euro. Liegt der Nettolistenpreis zwischen 40.000 Euro und 65.000 Euro fördert der Staat mit 5.000 Euro zzgl. Herstelleranteil von 2.500 Euro – die Gesamtförderung beträgt hier 7.500 Euro. Die Mindesthaltedauer beträgt sechs Monate.

Prämien für Plug-In-Hybride
Plug-In-Hybride mit einem Nettolistenpreis bis 40.000 Euro erhalten einen staatlichen Zuschuss von 4.500 Euro, dazu kommt der Herstelleranteil von 2.250 Euro – die Förderung beträgt also insgesamt 6.750 Euro. Liegt der Nettolistenpreis zwischen 40.000 Euro und 65.000 Euro fördert der Staat mit 3.750 Euro zzgl. Herstelleranteil von 1.875 Euro – die Gesamtförderung beträgt hier 5.625 Euro. Die Mindesthaltedauer beträgt sechs Monate.

Prämien für Leasingverträge
Wird für das neue Fahrzeug ein Leasingvertrag abgeschlossen, gelten bei einer Vertragsdauer von mehr als 23 Monaten die gleichen Förderhöhen wie beim Kauf. Bei einer Leasinglaufzeit von 12 bis 23 Monate sind es 50 Prozent und bei 6 bis 11 Monaten Laufzeit 25 Prozent der maximalen Förderung je nach Fahrzeugart.

Förderung durch Steuervorteile

Keine Kfz-Steuer für E-Autos
Reine Elektroautos sowie auf Strombetrieb umgerüstete Diesel- bzw. Benzinfahrzeuge sind von der KFZ-Steuer befreit. Dies gilt für Fahrzeuge, die bis zum 31.12.2025 angemeldet oder umgerüstet werden und bis Ende 2030. Plug-in hybride erhalten keine Befreiung von der Kfz-Steuer.

Reduzierte Besteuerung für Dienstwagen
Für die private Nutzung eines Dienstwagens wird der geldwerte Vorteil versteuert, üblicherweise mit einem Prozent. Für emissionsfreie Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge mit einem Listenpreis bis zu 60.000 Euro sind dagegen lediglich 0,25 Prozent zu versteuern. Liegt der Preis über 60.000 Euro sind es 0,5 Prozent, dies gilt ebenso für Plug-in-Hybride, die mindestens 40 Kilometer rein elektrisch fahren oder maximal 50 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen.

Förderung von Ladestationen

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert den Kauf und die Installation von privaten Ladestationen. Die Höhe der Förderung beträgt 900 Euro pro Ladepunkt. Zu den geförderten Kosten gehören der Kaufpreis einer neuen Ladestation (z. B. Wallbox) mit 11 kW Ladeleistung und intelligenter Steuerung sowie die Kosten für Einbau und Anschluss inklusive aller Installationsarbeiten und für das Energiemanagement-System zur Steuerung der Ladestation. Voraussetzung für die Förderung ist die ausschließliche Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien. Alle Informationen gibt es hier.

Links

Liste förderfähiger Elektrofahrzeuge (BAFA): 
https://www.bafa.de/SharedDocs/Downloads/DE/Energie/emob_liste_foerderfaehige_fahrzeuge.html?nn=13683754

Übersicht/Antragstellung (BAFA): 
https://www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Elektromobilitaet/Neuen_Antrag_stellen/neuen_antrag_stellen.html

Merkblatt Förderanträge (BAFA): 
https://www.bafa.de/SharedDocs/Downloads/DE/Energie/emob_merkblatt_2020_1021.html?nn=13683754

Steuerbefreiung für E-Autos: 
https://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Steuern/Verkehrsteuern/Kraftfahrzeugsteuer/Steuerverguenstigung/Elektrofahrzeuge/elektrofahrzeuge_node.html

Besteuerung Dienstwagennutzung:
https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__6.html

Förderung Ladestationen (KfW): 
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/BestehendeImmobilie/F%C3%B6rderprodukte/Ladestationen-f%C3%BCr-Elektroautos-Wohngeb%C3%A4ude-(440)/

FAQ - Förderungen für Elektromobilität
  • Welche Elektrofahrzeuge werden gefördert?
    Rein elektrisch betriebene Autos, Plug-in-Hybride und Brennstoffzellenautos.

  • Wie hoch ist die Förderung?
    Reine E-Autos und Brennstoffzellenautos erhalten 9.000 Euro Förderung, Plug-In-Hybride 6.750 Euro, sofern sie einen Listenpreis von 40.000 Euro nicht überschreiten. Liegt der Listenpreis zwischen 40.000 und 65.000 Euro reduziert sich die Fördersumme auf 7.500 für E-Autos bzw. 5.625 Euro für Plug-in-Hybride. Teurere Fahrzeuge werden nicht gefördert.

  • Welche Bedingungen gibt es?
    Die Förderung gilt ausschließlich für Fahrzeuge, die auf der „Liste förderfähiger Fahrzeuge“ des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) geführt werden.

  • Ist die Förderung befristet?
    Sie gilt bis 2025 und kann für alle Zulassungen nach dem 3. Juni 2020 beantragt werden, auch rückwirkend.

  • Werden auch Leasingfahrzeuge gefördert?
    Für einen Leasingvertag mit einer Laufzeit von mehr als 23 Monaten gelten die gleichen Förderhöhen wie beim Kauf. Bei einer Leasinglaufzeit von 12 bis 23 Monate sind es 50 Prozent und bei 6 bis 11 Monaten Laufzeit 25 Prozent der maximalen Förderung je nach Fahrzeugart.

  • Wo kann ich die Förderung beantragen?
    Den Antrag sowie alle Detailinformationen zur Förderung gibt es auf der BAFA-Website.

  • Spart man auch bei der Kfz-Steuer?
    Reine Elektroautos sowie auf Strombetrieb umgerüstete Diesel- bzw. Benzinfahrzeuge sind von der KFZ-Steuer befreit. Dies gilt für Fahrzeuge, die bis zum 31.12.2025 angemeldet oder umgerüstet werden und bis Ende 2030.

  • Welche Vorteile gibt es bei der Nutzung als Dienstwagen?
    Die Versteuerung des geldwerten Vorteils reduziert sich bei emissionsfreien Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge mit einem Listenpreis bis zu 60.000 Euro auf 0,25 Prozent. Liegt der Preis über 60.000 Euro sind es 0,5 Prozent. Letzteres gilt ebenso für Plug-in-Hybride, die mindestens 40 Kilometer rein elektrisch fahren oder maximal 50 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen.

  • Gibt es auch finanzielle Unterstützung für Ladesäulen?
    Der Kauf und die Installation von privaten Ladestationen wird von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit 900 Euro pro Ladepunkt gefördert. Voraussetzung für die Förderung ist die ausschließliche Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien. Alle Informationen gibt es hier.