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Mehr Geld mit den Energiespartipps für Ihr
Zuhause

Wir helfen Ihnen beim Energie sparen und bieten Ihnen auf dieser Seite zahlreiche Tipps, wie Sie Ihre Kosten senken können.

Heizen und Lüften

Ein gesundes Wohnklima - Richtig heizen und lüften

Mit richtigem Lüften und Heizen können Sie die Luftqualität in Ihrer Wohnung ganz einfach optimieren. Ihre Instrumente sind Fenster und Thermostat (Heizung). Oder Lüftungsanlagen, die Ihr Wohnklima weitgehend „automatisch“ regeln. Probieren Sie einige der Tipps und Tricks aus und genießen Sie die Vorteile Ihres neuen, behaglichen Wohnklimas:

  • hohe Luftqualität
  • Vermeidung von Schimmelpilzbefall
  • gesundes Wohnklima
  • Erhalt der Bausubstanz
  • Heizkosten sparen durch richtiges lüften und heizen

So lüften Sie energiesparend

  • alle Räume abhängig von Funktion und Nutzung lüften
  • nach Luftfeuchte und Geruchsbelastung lüften
  • beim Stoßlüften an Innentüren denken
  • ständig angekippte Fenster vermeiden
  • mehr lüften beim Wäschetrocknen
  • Möglichkeiten der Lüftungstechnik nutzen
  • auf Wartung und Filterwechsel achten
  • bei Baufeuchte verstärkt heizen und lüften
  • nach Sanierungen Lüftungsgewohnheiten prüfen
  • offene Feuerstätten brauchen Verbrennungsluft

Richtig heizen

  • alle Räume ausreichend heizen
  • Türen zu weniger beheizten Räumen schließen
  • Heizkörper abschalten bei geöffnetem Fenster
  • Heizung nachts drosseln

Niedrigerer Energieverbrauch beginnt schon bei der Einrichtung  

  • Möbel nicht zu dicht an die Außenwand
  • Vorhänge und Wandverkleidungen „hinterlüften“
  • Anzahl der Zimmerpflanzen beschränken
  • nur trockene Raumluft zusätzlich befeuchten

Immer wichtiger: Wärmeschutz

Bei Neubauten sind die Wärmeverluste über die Gebäudefassade nur etwa halb so groß wie noch vor 15 Jahren. Dazu haben u.a. Dämmstoffe wie Mineralwolle und Polystyrol, moderne Leichthochlochziegel und Wärmeschutzfenster beigetragen. Früher spielte der Wärmeschutz beim Bauen kaum eine Rolle. Die Folgen spüren wir in älteren Gebäuden: hohe Heizkosten durch Wärmeverluste ungemütlich niedrige Temperaturen an Außenwänden oder am Fußboden Schimmelpilzgefahr durch kalte Wände in Verbindung mit zu geringer Lüftung Dies hat sich geändert.

Problem „Wärmebrücken“

Kopfzerbrechen bereiten die so genannten „Wärmebrücken“. Diese Stellen sind weniger als die übrige Wand gegen Wärmeverluste geschützt. Vor allem in Gebäudeecken, im Bereich um die Fenster und bei Balkonanschlüssen ist das Risiko einer feuchten Wand sehr hoch – Schimmelpilzgefahr! 

Alle Tipps zum richtigen Heizen und Lüften finden Sie in dieser Broschüre "Gesund Wohnen" zum Download.

Waschmaschine

Nützliche Spartipps für die Waschmaschine

  • Füllen Sie die Waschmaschine mit der optimalen Wäschemenge für das gewünschte Programm.
  • Waschen Sie leicht verschmutzte Wäsche besser ohne Vorwäsche und mit geringer Temperatur.
  • Dosieren Sie die Waschmittelmenge entsprechend dem Härtegrad des Wassers. Zuviel Waschmittel belastet die Gewässer unnötig, zuwenig davon ist schlecht für Ihre Maschine, weil sich bei Unterdosierung leicht Kalk im Gerät festsetzt. Auskunft über den Härtegrad des Wassers gibt die HWA GmbH.
  • Nutzen sie das Sparprogramm richtig, drücken Sie die Spartaste nur bei kleinen Wäschemengen. Beachten Sie: Zwei Durchläufe mit Sparprogramm für jeweils die halbe Menge Wäsche benötigen mehr Energie als ein Durchlauf im Normalprogramm für die ganze Wäschemenge.
Wäschetrockner

Tipps für den Wäschetrockner

  • Schleudern Sie die Wäsche mit mindestens 800 Umdrehungen pro Minute. Das ist die Voraussetzung für schnelles und wirtschaftliches Trocknen.
  • Übertrocknen Sie die Wäsche nicht. Bei Textilien mit unterschiedlichen Trockenzeiten können Sie das Programm einfach unterbrechen und die bereits trockene Wäsche herausnehmen.
  • Trocknen Sie Bügelwäsche nur bei "bügelfeucht". Sie sparen damit Energie und müssen die Wäsche vor dem Bügeln nicht einsprühen.
  • Weichspülmittel in der Waschmaschine ist überflüssig, denn im Trockner bleibt die Wäsche weich. Nur bei Synthetikfasern sollten Sie Weichspüler nehmen, denn er verhindert die elektrostatische Aufladung der Fasern im Trockner.
  • Reinigen Sie regelmäßig das Flusensieb.
  • Leeren Sie beim Kondensationstrockner regelmäßig nach dem Trocknungsgang den Wasserbehälter und spülen Sie von Zeit zu Zeit den Kondensator mit Wasser ab, um Flusen zu entfernen.
Geschirrspüler

Geschirrspüler - So sparen Sie Wasser und Strom

  • Spülen Sie immer nur mit voll beladener Maschine, denn ein halb gefülltes Gerät braucht genauso viel Wasser und Strom (Ausnahme Oberkorbspülen).
  • Verzichten Sie auf das Vorspülen des Geschirrs unter fließendem Wasser.
  • Nutzen Sie bei geringer Verschmutzung ein Kurz- oder Sparprogramm.
  • Planen Sie den Kauf eines Geschirrspülers richtig! Wasser- und Stromverbräuche vergleichen.
Herd und Backofen

Tricks für Herd und Backofen

  • Verwenden Sie beim Elektroherd das richtige Kochgeschirr. Ein guter Topfboden ist im kalten Zustand leicht nach innen gewölbt. Heiß liegt er dann plan auf und leitet die Wärme der Platte besonders gut.
  • Topf und Kochstelle sollen gleich groß sein. Ist der Topf zu klein, geht unnötig Wärme verloren, ist er zu groß, dauert das Ankochen länger.
  • Für den Gasherd genügen einfache Töpfe ohne geschliffenen Boden.
  • Beachten Sie beim Kochen, dass die Flamme nicht über den Topfboden hinausgeht.
  • Ein gut schließender Deckel spart Energie, und die Lebensmittel garen schneller, gleichmäßiger und schonender.
  • Zum Ankochen die höchste Stufe wählen und rechtzeitig zum Fortkochen herunterschalten. Es geht nicht schneller, wenn Sie auf höchster Stufe ohne Deckel garen; es wird nur teurer.
  • Nutzen Sie ihren Schnellkochtopf und Ihre "Spezialisten": Eierkocher, Kaffeemaschine, Toaster, Friteuse oder Wasserkocher arbeiten sparsamer als der Herd. Sie können bis zu 50 % einsparen.
  • Sie müssen den Backofen nur selten vorheizen. Setzen Sie Braten und Kuchen in den kalten Ofen. Es dauert etwas länger, spart aber ca. 20 % Strom.
  • Beim Backen mit Ober- und Unterhitze sollten Sie dunkle, matte Backformen benutzen. Sie nehmen die Wärme besser auf.
  • Bei Umluft-Backöfen spielt das keine Rolle. Die Nachwärme kostet nichts.
  • Schalten Sie Gusskochplatten und Backofen 10 Minuten vor Ende der Garzeit aus, Kochzonen 5 Minuten vorher. Damit sparen Sie Energie.
  • Beim Kochen mit Gas gibt es keine Nachwärme.
Mikrowelle

So lässt sich der Energieverbrauch der Mikrowelle reduzieren

  • Speisen beim Erwärmen oder Garen abdecken, zum Beispiel mit einem passenden Deckel, mit einem Teller oder Kunststofffolie. So wird ein Austrocknen verhindert.
  • Lebensmittel nicht in verschlossenen Gefäßen, Flaschen oder Gläsern erhitzen. Die darin enthaltene Flüssigkeit dehnt sich aus, das Gefäß kann platzen.
  • Lebensmittel mit fester Schale vor dem Garen einstechen. Sonst können sie durch Dampfbildung platzen.
  • Richtige Einschaltdauer wählen. Sie ist abhängig von der Beschaffenheit der Lebensmittel und der Leistung des Gerätes.
Kühlschrank

Nützliche Tipps für weniger Stromverbrauch beim Kühlschrank

  • Stellen Sie Ihren Kühlschrank nicht neben Herd oder Heizung.
  • Halten Sie das Lüftungsgitter frei, damit die am Verflüssiger entstehende Wärme gut abgeführt wird.
  • Stellen Sie nur abgekühlte, abgedeckte Speisen in den Kühlschrank. Sonst muss mehr Wärme abgeführt werden, und die Feuchtigkeit begünstigt den Reifansatz.
  • Stellen Sie die Kühltemperatur richtig ein. +7°C genügen. Gegenüber einer Temperatur von 5°C sparen Sie etwa 15 Prozent Strom. Im Verdampferfach genügen –18°C.
  • Achten Sie darauf, dass die Tür des Gerätes richtig schließt, sonst dringt Wärme ein.
  • Öffnen Sie die Kühlschranktür immer nur kurz, denn die Feuchtigkeit der eindringenden Umgebungsluft sorgt für schnelleren Reifansatz.
  • Entfernen Sie regelmäßig die Reifschicht auf dem Verdampfer. Sie behindert das schnelle Abführen der Wärme aus dem Gerät.
Gefrierschrank

Mit dem Gefrierschrank richtig kühlen

  • Gerät möglichst "kühl" stellen. Bei niedriger Raumtemperatur muss das Gerät nicht soviel arbeiten.
  • Lagertemperatur auf –18°C stellen. Tiefere Temperaturen sind unnötig; sie kosten nur mehr Energie.
  • Nur abgekühlte und gut verpackte Speisen einfrieren.
  • Superschaltung nur bei Bedarf betätigen.
  • Gerät möglichst nur kurz öffnen. Die Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft beschleunigt den Reifansatz.
  • Behältnisse und Gerätefächer beschriften, um die Suche zu erleichtern.
Beleuchtung

Beleuchtung bewusst eingesetzt

  • Prüfen Sie den Einsatz Ihrer Glühlampen.
  • Setzen Sie Energiesparlampen ein, es lohnt sich dort, wo mindestens 10 Minuten ununterbrochen das Licht eingeschaltet ist.
  • Vermeiden Sie Festbeleuchtung in ungenutzten Räumen.
  • Reinigen Sie regelmäßig Lampen und Leuchten. Auch wenn die Beleuchtung im Haushalt nur wenig Strom verbraucht, können Sie durch energiebewusstes Verhalten einige Kilowattstunden sparen.
Heizkostenspartipps

Optimierung der Heizanlage

  • Auch eine Nachtabsenkung der Heizanlage, vor allem in den Übergangsjahreszeiten, erschließt maßgebliche und nachhaltige Energieeinspar-Potenziale. Die Energieeinsparverordnung in Verbindung mit DIN V 4701-10 gibt dies sogar vor.

  • Der Einbau moderner Regelungstechnik trägt dazu bei, dass der Gesamtheizenergieverbrauch des Gebäudes verringert wird und dem wirklichen Bedarf optimal angepasst werden kann. Im Bereich von Einrohrheizanlagen bieten sich zwei verschiedene Maßnahmen an:
  1. Eine entsprechende Regulierung der Stränge (Einbau von sog. Differenzdruckreglern) stellt eine gleichmäßige Versorgung aller Heizkörper sicher und unterstützt die Maßnahme der angesprochenen Absenkung der Heizkurve nachhaltig.
  2. Alternativ dazu besteht die Möglichkeit, mit Hilfe einer differenztemperaturabhängigen Strangregulierung die Wärme eines jeden Stranges zu minimieren
  • Schwächen der Beheizung einzelner Nutzeinheiten, die möglicherweise einer Absenkung der Heizkurve entgegenstehen, sollten durch bauliche Maßnahmen beseitigt werden (z.B. Wärmedämmung, Austausch von Heizkörpern).

  • Die auf den ersten Blick sinnvoll erscheinende Maßnahmen der Wärmedämmung aller Rohre zur Reduktion der Wärmeabgabe ist zwar in der Praxis nicht immer realisierbar, sollte aber im Einzelfall geprüft werden.

Verbrauchsbewusstes Heizen und Lüften

  • Die Funktion von Heizkörpern und Thermostatventilen sollte nicht durch Verkleidungen oder Vorhänge gestört werden. 
  • Die Räume sollten nur bei Bedarf geheizt werden, wobei aber eine Auskühlung vermieden werden sollte, da das Wiedererwärmen der ausgekühlten Räume ebenfalls Energie kostet.
  • Die Türen zu minder beheizten Räumen sollten geschlossen sein, um Bildung von Schimmelpilz zu verhindern.
  • Die Räume sollten nicht überheizt werden. Jedes Grad Temperatursenkung spart bis zu 6% Heizkosten. In vielen Fällen sind Raumtemperaturen von 20°C ausreichend. Noch einmal spart, wer nachts die Raumtemperatur um einige Grad senkt. 
  • Fenster, Rollläden und Fenstervorhänge sollten nachts geschlossen bleiben.
  • Richtiges Lüften ist besonders wichtig: So kurz und kräftig wie möglich. Mehrmals täglich zwei bis fünf Minuten Durchzug bei vollständig geöffneten Fenstern ist auch im Winter sinnvoll und richtig. Während des Lüftens die Heizkörperventile geschlossen halten.
  • Auch beim warmen Wasser kann man den Geldbeutel schonen: ein Vollbad verbraucht etwa genau so viel Energie und Wasser wie mehrere Duschbäder von insgesamt fast zwanzig Minuten Dauer.

Quelle: Dr. Karl W. Rohte., Gräfelfing/München,

Sie können die Tipps zum Heizen auch bequem downloaden.

Das verbrauchen moderne Geräte:

 

GeräteartGeräteklasseVerbrauch
Kühlschränke Tischgerät ohne
Verdampferfach/
150 l Nutzinhalt
0,23 kWh
je 100 l
in 24 Std.
Tischgerät mit
4-Sterne-Fach/
150 l Nutzinhalt
0,31 kWh
je 100 l
in 24 Std.
Standgerät ohne
Verdampferfach
265 l Nutzinhalt
0,15 kWh
je 100 l
in 24 Std.
Gefrierschränke Standgerät /
184 l Nutzinhalt
0,35 kWh
je 100 l
in 24 Std.
Standgerät /
267 l Nutzinhalt
0,29 kWh
je 100 l
in 24 Std.
Gefriertruhen Truhe /
188 l Nutzinhalt
0,27 kWh
je 100 l
in 24 Std.
Truhe /
327 l Nutzinhalt
0,22 kWh
je 100 l
in 24 Std.
Waschmaschinen
(Schleuderdrehzahl
über 1000 Umdrehungen/
Minute;
ohne Vorwäsche;
Füllmenge 5 kg)
95°C Kochwäsche 1,65 kWh
60°C Buntwäsche 0.89 kWh
40°C Pflegeleicht 0,42 kWh
30°C Wolle 0,20 kWh
Wäschetrockner
(Baumwolle
schranktrocken bei
Vorentwässerung
mit 1400 U/min.;
Füllmenge 5 kg)
Ablufttrockner 2,30 kWh
Kondensations-
trockner
2,60 kWh
Geschirrspüler
(Stand- und
Unterbaugeräte
60 cm breit)
12 bis 14
Maßgedecke,
Sparprogramm 50°C
1,05 kWh
Geschirrspüler
(Stand- und
Unterbaugeräte
45 cm breit)
8 bis 9
Maßgedecke,
Sparprogramm 50°C
0,80 kWh

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