Kraftwerk Dieselstraße

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Energie-Initiative Halle (Saale)

Am 21.10.2016 hat sich eine Initiative wichtiger gesellschaftlicher Partner*innen gebildet, um die Energiewende in Halle voranzutreiben. Ihr Ziel ist es, Verbraucher*innen auch zukünftig sicher, zuverlässig, umweltschonend und bezahlbar mit Energie zu versorgen.

Ins Leben gerufen wurde die „Energie-Initiative Halle (Saale)“ von Unternehmen der Wohnungswirtschaft, aus Industrie und Forschung, weiteren Institutionen und der Stadt Halle (Saale) gemeinsam mit der EVH GmbH und den Stadtwerken Halle. Über die neue Initiative und eine damit verbesserte Kooperation sollen in den kommenden Jahren Lösungen für alle relevanten Energiefragen gemeinsam und vor Ort gefunden werden.

Hier gibt es weitere Informationen zur Energie-Initiative Halle (Saale) und eine Übersicht über die Partnerinnen und Partner.

Grüne Wärme für Halle: Energie-Initiative Halle (Saale) mit gemeinsamer Vision

Gemeinsam treibt die Energie-Initiative Halle (Saale) bereits seit 2016 die Energiewende in der Saalestadt voran und wurde dafür am 26. November 2019 von der DENA (Deutsche Energie-Agentur) als Vorzeigeprojekt im Abschlussbericht zur „Urbanen Energiewende“ gewürdigt – veröffentlicht im Auftrag der Bundesregierung.

Die mittlerweile 26 Beteiligtinnen und Beteiligten haben eine gemeinsame Vision: Schon in zwei Jahren (2022) soll fast die komplette Grundlast bei der Wärmeerzeugung CO2-neutral gestaltet sein. Erster Schritt war die Inbetriebnahme der Solarthermieanlage in Trotha mit 3,3 Megawatt (MW) am 12. Dezember 2019. Hier wird die Sonnenenergie direkt in das darunter liegende Fernwärmenetz eingespeist. Als nächstes ist in Trotha das Projekt ‘Saale-to-Heat’ geplant. Dabei wird Wärmeenergie direkt aus der Saale gewonnen und ins Fernwärmnetz eingespeist.

Jedes Bauvorhaben der EVH hat das Ziel, die Energieversorgung sicher, bezahlbar und ökologisch zu gestalten. Ob Deutschlands größter Wärmespeicher oder der neue Kraft-Wärme-Block C im Energiepark Dieselstraße – alles ist Teil dieser Vision. Bis 2030 folgt dann eine ‘Power-to-Heat‘-Anlage. Diese Anlage macht Ökostrom durch Umwandlung in Wärme speicherfähig.

Und dann wird es richtig visionär. „Langfristig wollen wir unsere Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen von Erdgas auf synthetisches Gas umstellen“, richtet Olaf Schneider sein Augenmerk auf die Zukunft. Das Zauberwort ist Power-to-Gas. „Aus Ökostrom wird Wasserstoff und schließlich Methangas hergestellt. Das ist noch Zukunftsmusik, aber daran wird in Deutschland und auch bei uns konkret gearbeitet.“

Der MDR war zur offiziellen Inbetriebnahme der Solarthermieanlage in Halle-Trotha vor Ort. Schauen Sie selbst: